Erfahrungsberichte

Trennung · Scheidung

Erbe und Testament

Misstrauen in der Erbengemeinschaft

Erbengemeinschaft , Großraum Stuttgart

Eine 80-jährige Witwe befand sich mit ihren drei Kindern in einer Erbengemeinschaft. Der Ehemann und Vater war vor 10 Jahren verstorben. Nach dessen Tod wurde das Erbe nicht aufgeteilt. Es handelte sich dabei im Wesentlichen um das Familienheim, in dem die Mutter weiterhin wohnen wollte. Nun war ihr mit fortgeschrittenem Alter das Haus zu groß geworden, weshalb sie in eine kleinere Wohnung ziehen wollte. Der Sohn kümmerte sich deshalb um einen Verkauf des Familienheims und den Erwerb einer kleineren Eigentumswohnung. Er beauftragte einen Makler, der auch schnell einen Käufer fand. Möglich war dies, da er vom Vater noch eine Generalvollmacht hatte, die über den Tod hinaus wirksam war.
Die Töchter wurden misstrauisch und glaubten, dass etwas verheimlicht wird und nicht alles mit rechten Dingen zugehen könne.
In dieser für alle sehr belasteten Situation kam die Familie zu uns in die Schlichtung. Die Mutter wünschte sich ein gemeinsames Gespräch. Die Beteiligten konnten bei uns alles sagen, was ihnen auf dem Herzen lag. So konnte geklärt werden, wie es zu dem Verkauf kam und weshalb dieser möglich war. Auch die Sorgen und Ängste übergangen worden zu sein, ließen sich ausräumen. Gemeinsam wurde nun der Verkauf des Hauses entschieden und in die Wege geleitet. Ferner bekam jedes Kind zusätzlich noch einen Teil des Verkaufserlöses von dem Anteil der Mutter. Es gelang nicht nur eine Klärung der rechtlichen Situation, sondern auch das Verhältnis aller Beteiligten hat sich verbessert.

Konflikt- und Krisenintervention

Verfahrene Situation im Kollegium

Eine Waldorfeinrichtung, in Süddeutschland

Die Vorgeschichte

Ein Kollege, der sich viele Jahre für die Einrichtung und deren Entwicklung eingesetzt hatte, eckte besonders im Sozialen immer häufiger an. Innerhalb des Kollegiums waren die Wahrnehmungen diesbezüglich sehr unterschiedlich und das Kollegium drohte, an dieser Personalie und der damit verbundenen Situation allmählich zu zerbrechen.

Der Schlichtungsprozess
In dieser Phase nahmen wir die Begleitung der Schlichter Lara Schmidt-Rüdt und Michael Gissibl in Anspruch. Die Schlichter, die immer zu zweit auftraten, führten mehrere Gespräche mit der ganzen Gruppe, formulierten treffsicher, teils sehr sensibel, teils auch sehr direkt, Fragen und ergänzten diesen Austausch durch Einzel- und Kleingruppengespräche. Sie hatten stets die Gesamtsituation im Bewusstsein und wahrten den Überblick in teilweise sehr intensiven, differenzierten und auch emotionalen Gesprächen.

Überaus hilfreich waren auch die „Hausaufgaben“, die wir z.T. über ein, zwei Wochen mitbekamen und die uns innerlich noch klarer mit der Situation werden ließen.

Grundlagen schaffen
Nach einigen Gesprächen und Sitzungen, in erstaunlich überschaubarer Zeit, war das Kollegium, jedes einzelne Mitglied, dann soweit, dass es – in Freiheit – zu einer sehr klaren Einschätzung der Situation kommen konnte. Dies war die notwendige Grundlage für alle weiteren Entscheidungen und Entwicklungen mit dem entsprechenden Mitarbeiter.

Strukturberatung
Nach Abschluss dieser skizzierten Begleitung bot das Schlichterteam zudem eine Strukturberatung an. Diese hatte sich aus deren Wahrnehmungen unserer Situation, vielerlei Gesprächen und dem Blick „von außen und innen“ ergeben. Diese Ratschläge und Strukturanregungen flossen in den letzten Jahren auf unterschiedlichen Ebenen in unsere Institution mit ein. Sie betrafen u.a. den sozialen Umgang miteinander, die Gesprächskultur, Transparenzfragen sowie die Pflege des „Institutionsgeistes“ in allerlei verschiedene Richtungen.

Selbsthilfe
Wenige Jahre später entstand eine ähnliche Personalsituation. Hierbei zeigte sich, dass die von den Schlichtern angeregten Veränderungen und Entwicklungen nun dazu geführt hatten, dass wir diese Situation äußerst professionell und im Sinne aller Beteiligten, vor allem jedoch selbstständig meistern konnten. Die Begleitung der Schlichter hat uns also geholfen, uns selbst zu helfen.

Vorbeugen
Insofern können wir eine entsprechende Begleitung nicht nur dann empfehlen, wenn es schon brennt, sondern am besten schon im Vorfeld. Ganz nebenbei lassen sich mittel- bis langfristig erhebliche Kosten sparen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zahlt sich zudem vielschichtig aus.

Wir danken den Schlichtern und hoffen, dass auch andere Institutionen, Einrichtungen, Firmen oder Paare die oben skizzierte Qualität der Begleitung gewinnbringend erfahren dürfen.

Mitglied des Vereins

Moderation

Wir wollen einen Betriebsrat!

ein stuttgarter Unternehmen, Bericht von Alexander Wild

 

Die Leiterin einer Personalabteilung eines Unternehmens mit rund 160 Mitarbeitern hat sich an uns gewandt mit der Information, dass einige Mitarbeiter über das betriebsinterne Intranet verkündet haben, dass das Interesse an der Gründung eines Betriebsrates bestünde. Die Geschäftsführung wollte die Bedürfnisse dieser Mitarbeiter ernst nehmen und mit den Beteiligten ins Gespräch gehen. Dieses Gespräch zwischen den interessierten Mitarbeitern und der Geschäftsführung sollten wir moderieren.

Der Einladung der Geschäftsführung folgten rund 20 Mitarbeiter. Zusammen mit zwei Vertretern aus der Geschäftsführung ließen wir die Mitarbeiter formulieren, welche Hoffnungen und Bedürfnisse mit dem Wunsch nach einem Betriebsrat in Verbindung gebracht würden. Dabei zeigte sich bald, dass es eine offene Kommunikationskultur im Unternehmen gab. Jeder Mitarbeiter, gleich aus welcher Abteilung oder Hierarchiestufe, konnte frei sein Anliegen und seine Bedürfnisse formulieren. Das war schon beachtlich. Bei einer weiteren Gesprächsrunde wurde uns berichtet, dass das Unternehmen in den letzten Jahren stark gewachsen sei und sich die Mitarbeiterzahl innerhalb von nur zwei Jahren nahezu verdoppelt hatte. Den Mitarbeitern, die schon länger im Unternehmen waren, war aufgefallen, dass unter dem Wachstum die „Nähe“ der Mitarbeiter und Kollegen untereinander gelitten hatte. Allein der Umstand, dass sich das Unternehmen mittlerweile über mehrere Etagen ausgebreitet hatte, erschwerte den Austausch untereinander.

Von unserer Seite aus war dies der Zeitpunkt an dem wir es für richtig hielten, aus juristischer (arbeitsrechtlicher) Sicht die Mitarbeiter über Sinn, Zweck und Aufgabe eines Betriebsrates zu informieren. Die anschließende Runde brachte schließlich die übereinstimmende Erkenntnis, dass das Bedürfnis der Mitarbeiter alleine im Zwischenmenschlichen miteinander angesiedelt war, dass dies mit „dem Instrument“ Betriebsrat nicht zielführend zu erreichen ist und an den Bedürfnissen der Mitarbeiterschaft vorbeigehen würde. Schließlich gaben wir den Impuls zur Schaffung eines (Betriebs-)Kulturrates. Aus diesem vorläufigen Ergebnis des von uns moderierten Prozesses hat sich dann eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich diesem Thema für die Zukunft annehmen wird.

So konnte aus einer zunächst plakativ geäußerten „Befindlichkeit“ im Intranet des Betriebes, aus dem Slogan „Wir brauchen einen Betriebsrat!“, ein tatsächlich bestehendes Bedürfnis mit dem Inhalt „wir brauchen mehr Kultur im Umgang miteinander“ herausgearbeitet werden, was sicherlich nachhaltiger zur Zufriedenheit der Mitarbeiterschaft beitragen wird.

Unternehmensnachfolge

Ein Unternehmen von der zweiten in die dritte Generation überführen

Der Unternehmer Heiner Beck von Beckabeck, ein Bäckermeister von der Schwäbischen Alb

Das Anliegen

Unternehmer und Bäckermeister Heiner Beck von BeckaBeck hat die Bäckerei seines Vaters mit 28 Jahren im Jahr 1991 übernommen und in den letzten 30 Jahren von einem kleinen Betrieb mit zwei Läden zu einem Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern und 18 Läden ausgebaut. Die Ehefrau Anita Beck arbeitet mit im Betrieb und ist Mitunternehmerin. Die gemeinsamen drei Töchter haben sich dazu entschieden, in den Betrieb mit einzusteigen und diesen später zu übernehmen. Zwei der Töchter haben eine abgeschlossene Ausbildung bzw. ein Studium, die jüngste ist gerade mit der Schule fertig.

 

Heiner Beck hat sich mit dem Anliegen an uns gewandt, die Familie dabei zu begleiten und zu unterstützen, dass die Töchter in das Unternehmen und ihre zukünftigen leitenden Aufgaben hineinwachsen können.

 

Der Gestaltungsprozess bei uns:

1. Bestimmung der beruflichen Anker

Zunächst war es wichtig herauszuarbeiten, welche beruflichen Anker jeder der Beteiligten hat. Jeder Mensch hat gewisse Grundbedürfnisse und intrapersonelle Strukturen, die erfüllt sein müssen, damit er im Beruf seine Fähigkeiten und Talente möglichst optimal einbringen kann und so auch zufrieden und erfüllt im Arbeitsleben ist. Dies nennen wir „berufliche Anker“, wovon die Wissenschaft acht herausgefunden hat, die sehr verschiedene Qualitäten haben. Kennt man die Anker von sich und vom Anderen, so ist das für ein gemeinsames und dauerhaftes miteinander Arbeiten von großem Wert. Gerade die Unterschiede führen gerne zu Konfliktstoff, insbesondere dann, wenn man sie nicht kennt. Weiß man jedoch von den Unterschieden, so kann man darauf Rücksicht nehmen und diese gerade für die gemeinsame Sache nutzen.

Diese Arbeit an den Ankern bringt dann auch die Fähigkeiten und Talente eines jeden Einzelnen zu Tage und schafft damit für alle einen Überblick über die verschiedenen Ressourcen, die damit für den Betrieb und die gemeinsame Arbeit zur Verfügung stehen.

Die Anker werden anhand von Interviews, dem Zeichnen einer beruflichen Landkarte sowie weiteren kreativen Elementen herausgearbeitet.

Dazu Heiner Beck:
„Die Stärken- und Schwächenanalyse sowie Talentanalyse war für mich sehr wichtig, damit meine Töchter und jeder von uns weiß, wie unterschiedlich wir sind und, was jeder als Person auch braucht und wie man den jeweils anderen anzunehmen hat. Es wurde mir deutlich, wie man jeden Einzelnen fordern darf, aber auch nicht überfordern darf.“

„Mit diesen Ansätzen können wir nun gemeinsam arbeiten. In ein paar Jahren wird sich dann zeigen, was daraus entstehen konnte. Die Prozessbegleitung der Konfliktoren® sollte ein langfristiges Projekt sein, da ja meine Töchter Zeit brauchen, um in alles reinzuwachsen. Es gibt eine Altersdifferenz zwischen Ihnen, die einen haben ihre Ausbildung abgeschlossen, die andere hat gerade erst die Schule beendet. Sie werden älter und machen ihre Erfahrungen. Es wird sich ständig etwas verändern und dabei sollten die Konfliktoren® vor allem auch für meine Töchter Ansprechpartner sein. Es freut mich, dass sie auch Vertrauen in die Konfliktoren® haben, das ist natürlich die Grundvoraussetzung für die Prozessbegleitung.“

Dazu Anita Beck:
„Es ist gut, dass man weiß, welche Talente jede Tochter hat und dass sie es auch untereinander wissen. Man hat ja ein Gefühl dafür. Jetzt wurde es aber richtig sichtbar für jeden. Das hilft sehr auf diesem Weg, auf dem sie allmählich in Verantwortung kommen. Dies wird natürlich ein langfristiger Prozess sein. Wenn man etwa die Talente nicht voneinander weiß, kann die Unterschiedlichkeit auch schnell zu einer Schieflage führen. Wir wissen jetzt um die verschiedenen Fähigkeiten, Talente und Bedürfnisse und das hilft doch sehr für die zukünftige Gestaltung.“

Dazu die jüngste Tochter:
„Ich finde, das Wissen von den Ankern ist eine echt gute Sache. Man hat dabei viel von sich selbst erkannt und auch von den anderen. Ich kann jetzt sagen, dass ich die unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten als echte Bereicherung für unsere gemeinsame Arbeit empfinde. Jetzt, da wir davon wissen, können wir sie entsprechend nutzen und einsetzen, genauso können wir verhindern, dass jemand von uns etwas tun muss, was ihm nicht liegt. Das ist doch gut.“

2. Kommunikation

Im anschließenden Prozess ging es um die verschiedenen Eben der Kommunikation. Mit Erlebnissen und Beispielen aus dem Alltag wurde die Theorie in die Praxis geführt und festgestellt, wo der Einzelne unklar kommuniziert und wie er das verändern kann

Dazu die jüngste Tochter:

„Die Kommunikationsschulung war sehr gut für uns, da wir verschiedene konkrete Situationen aus unserem Alltagskontext betrachtet haben. Hier haben wir uns dann gemeinsam Gedanken gemacht, wie jeder von uns darauf reagiert, wie unterschiedlich wir das auch zunächst angehen und wie wir einen gemeinsamen Umgang damit finden können. Das war hilfreich.“

3. Konfliktmanagement

In einem weiteren Schritt wird es um Konfliktbearbeitung gehen. Wie kann ich Konflikte schneller erkennen? Wie kann ich sie lösen? Welche unterschiedlichen Maßnahmen kann ich als Führungsperson anwenden und dabei immer auf die wesentlichen Eigenschaften einer Führungsqualität achten, die da sind: in der Beziehung bleiben, auf Augenhöhe sein, die Aufgaben klar benennen.

 

Die jüngste Tochter zu der Rolle der Konfliktoren®:

„Auch finde ich es sehr gut, dass wir alle mit den Konfliktoren® Ansprechpartner haben, die nicht selbst im Unternehmen sind und dadurch unabhängig sind. Bei Schwierigkeiten im Betrieb sowie auch in der Zusammenarbeit mit meinen Familienangehörigen würde ich mich jederzeit an Sie wenden. Da hilft es auch, dass wir uns nun schon länger kennen.“

Heiner Beck zur bisherigen Arbeit mit uns:
„Meine Töchter, die bisher noch keine oder wenig Erfahrung als Führungskräfte haben, konnten mehr Sicherheit gewinnen, weil sie praxistaugliche Tools an die Hand bekamen. Nun dürfen sie sich ausprobieren und die Erfahrung machen, was es bedeutet Verantwortung für ein Unternehmen zu tragen, für die Arbeitsplätze und die Herausforderungen der Zukunft.“

„Für mich ist es schön zu merken, dass sie das Potential haben, dieses Unternehmen zu leiten und wir den Übergang in die nächste Generation schaffen. Toll war, dass auch gleich schwierige Themen bearbeitet wurden, wie zum Bespiel die Rolle von zukünftigen Ehepartnern.
Mich hat überzeugt, dass theoretische Vermittlung und praktische Anwendung miteinander verbunden wurden und dadurch ein wirkliches Lernen stattfand und weiterhin stattfinden kann.
Ferner ist es klasse, dass uns die Konfliktoren®, die ja auch Rechtsanwälte sind, immer auch bei juristischen Dingen, wie der Gestaltung von Miet- und Gesellschaftsverträgen beraten und unterstützen können und hier auch eng mit Steuerberatern zusammenarbeiten.“

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Kinder in der Trennung

Unsere Eltern haben nur noch gestritten

Simon, 19 Jahre

Ich war zusammen mit meinen zwei Geschwistern zu einem Gespräch in der Schlichtungsstelle. Aufgrund unseres unterschiedlichen Alters, hat Frau Schaldt mit den zwei jüngeren und Herr Gericke mit mir gesprochen.

Unsere Eltern leben schon viele Jahre in einem angespannten Konflikt. Es war für mich oft nicht auszuhalten. Mein Vater machte unglaublichen Druck und meine Mutter hat einfach alles geduldet. Es gab ständig Streit, Aggressionen und Tränen. Das Ganze hat mich so wütend gemacht und ich war total verzweifelt und wusste nicht, was ich machen kann. Auch ging es ständig ums Geld. Mein Vater hat immer gedroht, dass uns eine Trennung ruinieren würde. Im Gespräch mit Herrn Gericke habe ich dann gemerkt, wie mich das alles belastet und wie weh mir das alles tut. Ich habe zuvor nie mit jemandem darüber gesprochen. Hier war es das erste Mal. Ich habe sehr viel weinen müssen. Teilweise konnte ich gar nicht sprechen. Für mich gab es nur einen Weg der Besserung. Unsere Eltern müssten sich endlich trennen. Sie tun sich einfach nicht gut.

Meinen Geschwistern ging es in der Situation zuhause auch nicht gut. Sie sind noch kleiner und dem Streit der Eltern viel mehr ausgeliefert. Unser Vater hat ihnen auch mal gesagt, dass wenn die Mama sich trennen will, sie umziehen müssten und die Schule wechseln und keine Freunde mehr hätten und auch ihn nicht mehr sehen könnten. Das hat ihnen große Angst gemacht. Sie sind überhaupt sehr ängstlich geworden. Sie haben aber darüber zuvor auch nie gesprochen. Das kam auch in dem Gespräch heraus.

Nach unserem Gespräch ging dann das Schlichtungsverfahren weiter. Die Pädagogen und die Schlichter haben mit unseren Eltern über unser Gespräche gesprochen. Von mir durften sie nicht alles sagen. Das haben wir so vereinbart und daran hielten sich die Pädagogen.

Es hat sich dann durch die Schlichtung ergeben, dass mein Vater ausgezogen ist. Seitdem hat sich die Situation wesentlich entspannt. Wir leben nun mit unserer Mutter im Haus. Endlich ist kein Streit mehr. Meine Geschwister sind einmal in der Woche bei unserem Vater. Auch haben sie jetzt den Wunsch geäußert, mal bei ihm zu übernachten. Das steht nun an.
Ich gehe im Moment noch nicht zu ihm. Ich brauche erstmal Abstand von allem. Ich bin aber froh, dass er den Schritt gemacht hat und ausgezogen ist. Ich weiß, dass es nicht leicht für ihn war und er große Angst hatte, uns alle zu verlieren.

Ich bin sehr froh, dass meine Eltern sich Hilfe in der Schlichtungsstelle gesucht haben. Alleine hätten sie es nicht hinbekommen und wer weiß, was noch alles hätte passieren müssen.

Ehevertrag